Hintergrund
Die Stieglbrauerei betreibt mehrere Lagerkeller für die Bierherstellung und -lagerung. Ein Keller mit einem Luftvolumen von 8.000 m³ verfügte über keinerlei Belüftungs-, Kühl- und Entfeuchtungssystem. Die Feuchtigkeit stammte hauptsächlich aus Reinigungsprozessen und minimaler Außenluftzufuhr.
Typische Bedingungen waren 18 °C und 80 % relative Luftfeuchtigkeit, was zu Kondensation an kalten Außenwänden (10 °C) und Behältern führte. Dies überschritt deutlich die empfohlenen Schwellenwerte für die Schimmelprävention (﹤60 % relative Luftfeuchtigkeit) und beeinträchtigte sowohl die Produktqualität als auch den Wartungsbedarf.
Welche Probleme hat der Airwatergreen-Luftentfeuchter gelöst?
Das Hauptproblem war unkontrollierte Feuchtigkeit (70–80 % relative Luftfeuchtigkeit), die zu Kondensation auf kalten Oberflächen und Behältern führte. NEXT wurde als eigenständige Lösung im Keller installiert, mit einer Luftzirkulation von bis zu 10.000 m³/h und einer Entfeuchtungskapazität von bis zu 20 kg/Stunde. Das Ziel war es, eine relative Luftfeuchtigkeit von 50–60 % zu erreichen, um Kondensationsrisiken zu beseitigen.
Operative Vorteile
Seit der Installation hat die Stieglbrauerei folgende konkrete Verbesserungen erzielt:
Feuchtigkeitskontrolle
- Stabile Umgebung: Von 80 % RH bis hinunter zu 50 ± 5 % RH
- Beseitigung von Kondenswasser an kalten Wänden und Behältern
- Temperaturabhängig: Gleichbleibende Feuchtigkeitskontrolle trotz Temperaturschwankungen zwischen 24 und 27 °C
Produktqualität und Wartung
- Schimmelprävention: Konsequent unter dem kritischen Schwellenwert von 60 % rF
- Schutz der Ausrüstung: Keine kondensationsbedingten Probleme an Behältern und Wänden
- Geringere Wartungskosten: Keine Reparaturen aufgrund von Feuchtigkeit und Schimmel mehr
Automatisierter Betrieb
- Selbstregulierende Kapazität: 2–15 l/h, abhängig von der Feuchtigkeitsbelastung
- Keine manuelle Eingriffe: Automatische Anpassung an wechselnde Bedingungen
- Kontinuierliche Überwachung: Echtzeitdaten über das AWG Climate Control System
Warum die Lösung von Airwatergreen den Unterschied ausmachte
Separate Regelung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit:
Herkömmliche Kühlentfeuchter müssen die Luft auf 9 °C (100 % r. F.) abkühlen und anschließend wieder auf 15 °C (68 % r. F.) erwärmen, was einen hohen Energieverbrauch sowohl für die Kühlung als auch für die Wiedererwärmung erfordert. Die CVP-Technologie von Airwatergreen entfeuchtet direkt von 18 °C (68 % r. F.) auf 22 °C (35 % r. F.) ohne Wiedererwärmung, was zu einem geringeren Energieverbrauch und einer besseren Feuchtigkeitskontrolle führt.
Flexible Installation ohne umfangreiche Infrastruktur
NEXT weder zusätzliche Belüftung noch spezielle Kühlung. Die eigenständige Einheit ließ sich reibungslos und ohne Betriebsunterbrechungen in den aktiven Brauereibetrieb integrieren, was die Eignung der Technologie für bestehende Anlagen unter Beweis stellte.
Bewährte Stabilität über einen langen Zeitraum
Der längere Testzeitraum bestätigte nicht nur die unmittelbare Leistungsfähigkeit, sondern auch die Fähigkeit des Systems, die Feuchtigkeitsregelung im Laufe der Zeit schrittweise zu optimieren und zu stabilisieren. Dies bestätigte die Eignung der Technologie für den Einsatz in größeren Anlagen, wobei die dokumentierten Ergebnisse als Grundlage für Investitionsentscheidungen dienten.
Test-vor-Kauf-Modell
Die Stieglbrauerei konnte die tatsächliche Langzeitleistung unter realen Brauereibedingungen vor der vollständigen Investition überprüfen, wodurch technische Risiken ausgeschlossen und die erwarteten Vorteile durch konkrete Daten bestätigt wurden.
Für die Stieglbrauerei bedeutete die Lösung nicht nur die Beseitigung von Kondensationsproblemen, sondern auch eine grundlegende Verbesserung der Lagerbedingungen. Stabile Klimabedingungen gewährleisten eine optimale Produktqualität und schützen gleichzeitig die Anlage vor Feuchtigkeitsschäden.